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NEU ab 2020: "WIN-Klimabilanzierung in KMUs"

Individualberatung

Klimaschutz © Bild von Foto-Rabe auf Pixabay
Klimaschutz
© Bild von Foto-Rabe auf Pixabay

Der weltweite Rohstoffverbrauch ist durch Bevölkerungswachstum und unseren ressourcenintensiven Lebensstil stark steigend. Weltweit wurden 2017 fast 80 Milliarden Tonnen an Rohstoffen verbraucht. Das ist die dreifache Menge gegenüber dem Jahr 1970. Speziell die nichtmetallischen Mineralstoffe (Bau- und Industriemineralstoffe) verzeichnen dabei den höchsten Zuwachs - ihr Anteil am gesamten Materialverbrauch stieg von 1970 bis 2017 von 34% auf 47% und resultiert aus dem weltweiten Rohstoffhunger für neue Infrastrukturen und Industrien. Die Rohstoffe kommen dabei überwiegend nicht mehr aus Europa und Nordamerika, durch die wachsende internationale Arbeitsteilung hat sich die Rohstoffentnahme auf Asien und den Pazifikraum verschoben. Viele Länder - darunter auch Österreich - lagern so den Materialbedarf ihres Konsums und die damit verbundenen Umwelt- und Klimaeffekte in andere Länder aus.

Kohlendioxid hat großen Anteil am Treibhauseffekt

Entwicklung der THG-Emissionen in der Steiermark bis 2030 © KESS 2030
Entwicklung der THG-Emissionen in der Steiermark bis 2030
© KESS 2030

Kohlendioxid CO2 ist für mehr als die Hälfte des vom Menschen verursachten Treibhauseffekts verantwortlich. Bis heute gelangten durch die Verbrennung von Kohle, Öl und Gas in Kraftwerken, Heizungen, Autos und Flugzeugen laut Greenpeace über 1.100 Milliarden Tonnen CO2 zusätzlich in die Atmosphäre. Allein 2017 ist die größte Menge an Treibhausgasen seit Beginn der Messungen ausgestoßen worden.

Vor diesem Hintergrund wird Klarheit über die energie- und materialinduzierten CO2-Emissionen auch für Betriebe immer wichtiger - sei es, um Ressourcen und damit Kosten zu sparen, um Kundenanforderungen zu erfüllen oder für eine kommende CO2 - Bepreisung gewappnet zu sein.

Die Bilanzierung des CO2-Ausstoßes von Produkten, Dienstleistungen oder auch Unternehmensstandorten ist ein erster Schritt, um Potenziale zur Verbesserung der Ressourceneffizienz und zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen zu realisieren. Sie liefert wichtige Kennzahlen zur Klimaperformance eines Unternehmens, der Produkte und Dienstleistungen. Sie macht den Energieeinsatz transparent und weist alle relevanten Treibhausgas-Emissionen aus, die entlang der Wertschöpfungskette anfallen.

"ESG-Cockpit“-Klimarechner

zur Website © esg-cockpit.com
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© esg-cockpit.com

Mit dem Webtool "ESG-Cockpit"-Klimarechner (Externe Verknüpfung entwickelt vom steirischen Unternehmen akaryon) können WIN-BeraterInnen bzw. Unternehmen ihre Klimabilanzen einfach und effizient erstellen. Das ESG-Cockpit ist ein webbasiertes IT-Werkzeug, das Nachhaltigkeitsreporting nach internationalen Standards unterstützt. Ein wichtiger Indikator in diesem Kontext sind die Treibhausgase. Für die Berechnung von Treibhausgaskennzahlen (Externe Verknüpfung Scope 1-2-3) sind qualitätsgesicherte Emissionsfaktoren des Umweltbundesamtes (für Österreich, ISO14000) hinterlegt. Zusätzlich werden für österreichische Datenlücken und internationale Standorte Emissionsfaktoren aus der lizenzpflichtigen Standard-Datenbank ecoinvent herangezogen.

Weitere Informationen zum ESG-Cockpit unter Externe Verknüpfung www.esg-cockpit.com.

Beratungsförderung im Rahmen der WIN:

WIN-Klimbilanzierung © pixabay / A14
WIN-Klimbilanzierung
© pixabay / A14

Die WIRTSCHAFTSINITIATIVE NACHHALTIGKEIT fördert Beratungsleistungen für die Klimabilanzierung von Betrieben in den folgenden Beratungsmodulen:

Modul "Impulsberatung":

Jeder steirische Betriebsstandort hat einmalig die Möglichkeit, eine Erstberatung zu einem frei wählbaren Thema zu beantragen (max. 18 Beraterstunden zu je Euro 80, Förderung max. 70 %).

Modul "WIN-Klimabilanzierung in KMUs"

In weiterer Folge steht mit dem Modul "WIN-Klimabilanzerung in KMUs" eine Möglichkeit zur umfassenden Beratung zur Verfügung. Das Beratungspaket wird mit max. 50% gefördert.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte entweder an Ihre WIN-Beraterin oder ihren WIN-Berater bzw. direkt an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der WIN-Leitstelle: Kontakt

SDG 13 - Globales Nachhaltigkeitsziel © Land Steiermak / A14
SDG 13 - Globales Nachhaltigkeitsziel
© Land Steiermak / A14
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